Wände gekonnt streichen – Muttis praktische Tipps


pinsel

Oftmals entscheidend für den späteren Wohnflair sind Decken- und Wandfarben. Während Einrichtungsgegenstände und Accessoires verhältniswenig kleine Akzente setzen, kann mit der richtigen Wahl der Wandfarbe das Wohnfeeling stark beinflusst werden.

Welche Farben lösen welche Stimmungen aus? Schon gewusst?

  • Warme Farben: Die warme Jahreszeit wird von den gelben und roten Tönen bestimmt, offenes Feuer hat durch glühende Kohlenstoffteilchen diese Farben. Aus der Erfahrung und der Überlieferung gelten die Farbtöne vom Gelbgrün bis ins violette Rot hinein als „warm“.
  • Kalte Farben: Das kalte, blaue Wasser, die türkisen Eisschatten im Winter und an Eisbergen, das „giftige“ Blaugrün wirken abweisend und kühl. Farbtöne, die im Farbkreis den warmen Farben gegenüberliegen, werden als „kalt“ empfunden und demgemäß kalte Farben genannt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Farbe

Rot

Rot ist eine Farbe, die in der Natur Gefahr anziegt. In der Wohnraumgestaltung kann sie als belebender Impuls verwendet werden. Aber Vorsicht: Zu viel Rot kann auch den Puls in die Höhe treiben! Schon gewusst? Rot regt den Appetit an, daher wird Rot auch gerne bei der Einrichtung von Restaurants und Gaststätten verwendet.

Gelb

Gelb ist eine positive Farbe. Sie regt die Kommunikation und das Denken an. Sie vermittelt gute Laune und Wärme. Daher ist die Farbe Gelb gut für das Kinder- oder Arbeitszimmer geeignet.

Grün

Natürlich Grün! Grün ist die Farbe der Natur und hat eine beruhigende Wirkung auf die Seele. Grün kann auch sehr schön mit Holz und rustikalen Möbeln kombiniert werden.

Orange

Die Farbe Orange ist eine freundliche, warme Farbe, die zusätzlich anregend wirkt. Weniger impulshaft wie ein grelles Rot, aber dennoch gemütlich und einladend. Daher eignet sich die Farbe Orange auch sehr gut für das Wohnzimmer oder ein einladendes Kinderzimmer. In lichtarmen Ecken des Hauses sorgt die Farbe Orange für eine optische Aufhellung.

Blau

Die Farbe Blau sorgt für eine beruhigende und entspannte Atmosphäre im Wohnraum. Vorsicht ist geboten, wenn der Blauton zu kalt wirkt. Dann kann die gemütliche Kuscheloase schnell zum gefühlten Kühlschrank werden!

Vorbereitungen zum Streichen

Beim Kauf der Malerutensilien sollte man in jedem Fall auf gute Qualität des Malerwerkzeuges achten. Schlechtes Werkzeug führt nicht nur im Nu zum Verdruss, sondern das Ergebnis ist meist nur mittelmäßig bis schlecht. Pinsel die Haare verlieren, Malerrollen deren Griff nicht stabil in der Hand liegt oder gar Klebebänder, die Klebereste hinterlassen und nicht richtig abdichten, sind absolut zu vermeiden. Malerutensilien gibt es schon zum ganz kleinen Preis und können dennoch gut sein – also: Augen auf beim Werkzeugkauf!

Bevor die Arbeit beginnt, sollten Möbel bestenfalls herausgetragen werden. Falls dies nicht möglich ist, alles mit Planen zudecken und mit einem ordentlich haftenden Klebeband abkleben. Hierbei auch Deckenlampen und -strahler nicht vergessen! Für gute Ergebnisse sollte bei indirektem Licht gestrichen werden. So werden Unregelmäßigkeiten im Anstrich besser gesehen und können rechtzeitig ausgebessert werden.

Zu Beginn werden Ecken und Kanten mit einem Pinsel vorgestrichen, anschließend folgt die flächige Malerarbeit mit einer Malerrolle. Hier setzt man in der Mitte der Wand an und streicht in regelmäßigen Zügen nach oben und unten. Keinesfalls quer streichen, denn das Resultat sieht unruhig und unschön aus. Warum in der Mitte der Wand beginnen? Wenn man mit der Farbrolle ansetzt, haftet meist viel Farbe an der Rolle. Diese Farbe wird durch regelmäßige Farbanstriche nach oben und unten gleichmäßig verteilt. Logisch, oder?

Noch ein Satz zur Wandfarbe: Bei teurer Wandfarbe reicht manchmal schon ein Anstrich aus und der Untergrund ist gleichmäßig überdeckt. Billige Wandfarbe muss oft mehrfach überstrichen werden. Heißt also: Mehr Arbeit und unter Umständen auch wenig Kostenersparnis, da mehr Farbe benötigt wird!

Flecken, Wachsmalkreide und Filzstifte auf der Wand deckend übermalen

Diese Flecken gehören oft zu den (fast) unlösbaren Problemen, denn sie scheinen auch durch einen neuen Anstrich hindurch. Wer diese überdecken möchte, muss nicht zur teuren Grundierung greifen, sondern kann sie mit mattem, weißen Lack übermalen und anschließend mit der herkömmlich weißen Farbe übermalen. Schon sind die Flecken weggezaubert!

 

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