Connect with us

Versicherungstipps bei Mietstreitigkeiten

Verbrauchertipps

Versicherungstipps bei Mietstreitigkeiten

Versicherungstipps bei Mietstreitigkeiten

Vor Unfällen, Rechtsstreitigkeiten und ähnlichen Risiken ist niemand vollkommen sicher. Natürlich gibt es Glückliche, denen ein entsprechender Schicksalsschlag ein Leben lang erspart bleibt, doch auf sein Glück verlassen sollte man sich diesbezüglich nicht.
Bei vielen Haushaltsproblemen hilft eine Haftpflichtversicherungen, aber ist diese auch ein geeigneter Schutz bei Mietstreitigkeiten?

Passiver Rechtsschutz durch Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung bietet einen passiven Rechtschutz für jedermann. Das bedeutet, unberechtigte Schadensersatzforderungen werden im Notfall auch vor Gericht durch die Haftpflichtversicherungen abgewehrt. Unberechtigte Schadensersatzforderungen sind gegeben, wenn jemand von dem Versicherten einen Schadensersatz fordert, obwohl der Versicherungsnehmer keine Schuld an dem jeweiligen Schaden trägt und ihm dieser auch nicht im Zuge einer Gefährdungshaftung zugewiesen werden kann.

Der passive Rechtsschutz deckt die Kosten für die Abwehr einer solchen ungerechtfertigten Forderung. Mietstreitigkeiten fallen nicht immer darunter. Geht es um Schadensansprüche seitens des Vermieters, die sich als ungerechtfertigt herausstellen können, kann der passive Rechtsschutz helfen. Möchte der Mieter jedoch zum Beispiel zum Zweck einer Mietminderung vor Gericht, dann sollte auf beiden Seiten mehr als die Haftpflichtversicherung vertreten sein.

Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz

Rechtsschutzversicherungen gibt es viele. Diese unterscheiden sich untereinander noch durch ihre Zuständigkeiten. Es gibt zwar Leistungspakete, deren Versicherungsschutz bei mehreren oder gar allen möglichen Rechtsstreitigkeiten in Kraft tritt, aber für jedes Teilgebiet sind ebenso Einzelversicherungen vorhanden.

In einem Streitfall wie dem erwähnten Beispiel der Mietminderung, die sich aus Mängeln an Wohnung oder Grundstück ergeben soll, wird Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz oder ein Leistungspaket, das diesen enthält, benötigt. Bei diesen Versicherungen sind wiederum weitere Einschränkungen zu beachten. Die Rechtsschutzversicherung muss beispielsweise genau auf das zu versichernde Objekt zugeschnitten sein. Eine Mietwohnung erfordert demzufolge eine andere Versicherung als es bei einer Eigentumswohnung der Fall wäre. Wohnt ein Vermieter anderenorts selbst zur Miete, benötigt er für das Mietobjekt einen Vermieter-Rechtsschutz und für die von ihm bewohnte Wohnung einen Mieter-Rechtsschutz. Denn keines von beidem deckt beide Leistungsbereiche gleichzeitig ab.

Die richtige Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutzversicherung tritt auch bei Streitigkeiten mit Nachbarn oder mit der Kommune in Kraft. Bei der Suche nach der geeigneten Rechtsschutzversicherung sollte nur geklärt sein, welcher Schutz genau gewünscht ist.

Im Internet lassen sich die einzelnen Tarife verschiedener Rechtsschutzversicherungen einfach gegenüberstellen. Sogenannte Vergleichsrechner helfen bei der Suche nach einem günstigen Angebot.

Vor Unterzeichnung des Vertrages können Versicherungsberater konsultiert werden, die dabei helfen, den sinnvollsten Rechtsschutz festzustellen. Wichtig ist es, eine derartige Versicherung früh genug abzuschließen, denn es ist nicht möglich, eine Rechtsschutzversicherung für bereits laufende Streitigkeiten vor Gericht abzuschließen. Der entsprechende Vertrag muss vor Beginn einer rechtlichen Auseinandersetzung unterzeichnet worden sein.

Continue Reading
Dich interessiert vielleicht auch ...
Anklicken, um zu kommentieren

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr zum Thema: Verbrauchertipps

To Top