Connect with us

8 Tipps, wie es mit dem Bohren klappt

Wohnen

8 Tipps, wie es mit dem Bohren klappt

8 Tipps, wie es mit dem Bohren klappt

Endlich sind die Umzugskartons ausgeräumt und die Möbel finden ihren Platz in Ihrer neuen Bleibe – der Auszug ist nun fast geschafft! Übrig bleiben all die Hängeschränke, die fest an der Wand angebracht werden müssen oder Möbelstücke, die erst durch eine Verankerung an der Wand kindersicher werden. Hierfür ist eine Bohrmaschine unentbehrlich, die in keinem Haushalt fehlen darf. Bohrmaschine

Die Tiefe des Bohrlochs lässt sich mit einer Faustregel berechnen: Dübellänge plus Dübeldurchmesser.

8 grundlegende Tipps rund um die Bohrmaschine

Tipp 1: Was kostet eine alltagstaugliche Bohrmaschine? Es muss keinesfalls die Profibohrmaschine für 500 € sein, die im Werkzeugkasten ihren Platz findet. In einem Preissegment von 80 bis 150 € lassen sich durchaus Bohrmaschinen finden, die für eine normale Familie ausreicht und ihre Zwecke bestens erfüllt.

Tipp 2: Was sollte eine Bohrmaschine mitbringen? Empfehlenswert sind Schlagbohrmaschinen. Sie werden zum Bohren und Schrauben eingesetzt und mit entsprechenden Einsätzen eignen sie sich sogar zum Schleifen und Polieren. Zusätzlich sollte die Bohrmaschine über einen umschaltbaren Links-, Rechtslauf verfügen. Dadurch wird ermöglicht, dass Schrauben hinein- und hinaus gedreht werden können.

Tipp 3: Schlagbohren oder einfaches Bohren – was verwende ich wann? Die meisten Bohrmaschinen können sowohl einfach bohren, als auch schlagbohren. Empfindliche Materialien wie altes Gemäuer, Holz, Metall etc. sollten gebohrt werden. Beton hingegen wird schlaggebohrt.

Tipp 4: Darf ich in jede Wand bedenkenlos hineinbohren? Nein! Angebohrte Wasser-, oder Stromleitungen können zu einem Wasserschaden, eine defekte Stromleitung zu einem Kurzschluss führen. Daher sollte vor jeglichen Bohrarbeiten mit einem Kabelfinder überprüft werden, wie und wo die Strom- und Wasserleitungen verlaufen. Kabelfinder gibt es bereits ab 20 € im Baumarkt zu kaufen.

Tipp 5: Woher weiß ich, aus welchem Material meine Wand besteht? Wände können aus Beton, Ziegel, Naturstein, verputztem Mauerwerk oder Gipskarton bestehen. Abhängig vom Material sind verschiedene Bohraufsätze notwendig. Aber wie finde ich heraus, wie meine Wand beschaffen ist? Hierfür kann man mit einem kleinen Bohrer ein Probeloch bohren. Anhand des herausfallenden Bohrmehl lässt sich häufig erkennen, aus welchem Werkstoff die Wand besteht. Ziegelstein: rotes Bohrmehl, Gipskarton: sehr feines, weißes Bohrmehl, das am Bohrer leicht haften bleibt, feiner rieseliger Staub deutet meist auf Beton hin, bohrt man in Kalksandstein, so kann man ein sandiges, weißes Bohrmehl erkennen, Porenbeton hinterlässt weißes, gröber gekörntes Bohrmehl.

Tipp 6: Bohrstaub auffangen: Nicht immer ist ein Helfer parat, der den Sauger während des Bohrens unter die Bohrstelle hält. Hier gibt es einen einfachen Trick: ein geöffneter Briefumschlag wird mit einem Kreppband unter das Bohrloch geklebt. Somit fällt der Bohrstaub einfach in den Umschlag. Anschließend muss das Bohrloch durch Aussaugen oder einfaches Pusten vom Reststaub befreit werden.

Tipp 7: Nur gerade gebohrte Löcher halten später stabil und sicher! Daher den Bohrer immer im rechten Winkel ansetzen und ein gerades Loch bohren. Handelt es sich um weiche Werkstoffe wie Kalksandstein oder Porenbeton, sollte auf die Schlagbohrfunktion besser verzichtet werden. Bei festermen Material ist die Schlagbohrfunktion empfehlenswert. Handelt es sich um Beton, sollte man auf einen Bohrhammer zurückgreifen.

Tipp 8: Wie vermeide ich das Abrutschen der Bohrmaschine? Falls der Untergrund glatt ist, kann es beim Ansetzen der Bohrmaschine zum Abrutschen kommen. Um dies zu vermeiden, kann ein Abkleben mit Gewebeband helfen. Dadurch findet der Bohraufsatz halt und das Bohren gerader Löcher ist möglich.

Continue Reading
Anklicken, um zu kommentieren

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr zum Thema: Wohnen

To Top