Ratgeber zum Nähmaschinenkauf


Ratgeber zum Nähmaschinenkauf

Handarbeit liegt wieder im Trend. Egal ob die selbst genähte Kissenhülle, das individuelle Kleid oder der Teddy fürs Kind – die Nähmaschine ist ein beliebtes Hilfsmittel. Bei der Auswahl der passenden Nähmaschine sollte man in erster Linie nicht auf den Preis, sondern auf die Funktionalität und Qualität achten. Egal ob man eine Nähmaschine von Nähpark oder einem anderen Anbieter kauft, entscheidend sollten die Funktionen sein. Ein Anfänger braucht in der Regel nicht alle Funktionen, die ein Halbprofi bei täglicher Verwendung braucht. Auf folgende Grundfunktionen sollte jedoch jeder Verbraucher Wert legen.

Ratgeber zum Nähmaschinenkauf

Handarbeit liegt wieder im Trend. Egal ob die selbst genähte Kissenhülle, das individuelle Kleid oder der Teddy fürs Kind – die Nähmaschine ist ein beliebtes Hilfsmittel. Bei der Auswahl der passenden Nähmaschine sollte man in erster Linie nicht auf den Preis, sondern auf die Funktionalität und Qualität achten.

Sinnvolle Funktionen einer Nähmaschine

Egal ob man eine Nähmaschine von Nähpark oder einem anderen Anbieter kauft, entscheidend sollten die Funktionen sein. Ein Anfänger braucht in der Regel nicht alle Funktionen, die ein Halbprofi bei täglicher Verwendung braucht. Auf folgende Grundfunktionen sollte jedoch jeder Verbraucher Wert legen:

  • Stiche: Grundsätzlich können alle Nähmaschinenzwei unterschiedliche Stiche nähen. Der Geradstich dient zum einfachen Zusammennähen, der Zickzackstich hingegen wird hauptsächlich für elastische Nähte und für saubere Kanten genutzt. Aus der Kombinationen beider Stiche entstehen die sogenannten Nutzstiche. Es gibt Modelle mit nur zehn Stück und bei anderen kann man, dank eingebauter Computertechnik, die Stiche selber frei kombinieren. Für den normalen Hausgebrauch sind folgende Stiche notwendig:
  • Stichbreite und -längen: Wichtig ist, ob die Breiten und Längen in bestimmten Stufen voreingestellt oder frei einstellbar sind.
    1. Overlockstich: Schafft eine besonders strapazierfähige, elastische Naht.
    2. Blindstich: Für unsichtbare Säume.
    3. Elastikstich: Wichtig für dehnbare Stiche.

  • Transporteur: Dieser schiebt den Stoff unter der Nadel hindurch. Besonders beim Nähen von dicken Stoffbahnen oder beim Stopfen ist es sinnvoll, dass er versenkbar ist. Denn bei Geräten mit festen Transporteur muss man diesen zum Beispiel mit einer Stoffplatte abdecken.
  • (Zusatz)Füße:Für eine optimale Naht ist die Wahl des richtigen Fußes von entschiedener Bedeutung, weil er den Stoff in die richtige Position bringt. Bei vielen Nähmaschinen sind zusätzliche Füße bereits im Lieferumfang enthalten.

    Diese Drei sind nützlich:

  • Nadeln: Damit man problemlos Ersatznadeln bekommt, sollte man vor dem Kauf darauf achten, welches Nadelsystem die Nähmaschine verwendet. Denn nicht jede Nähmaschinennadel passt auf jedes Modell.
    1. Schrägbandeinfasser: Hilfreich für das Nähen von sauberen Kanten. Beim Nähen mit einem Schrägbandeinfasser wird nämlich ein zusätzlicher, kleiner Stoffstreifen um eine Kante genäht.
    2. Rollsaumfuß: Dieser Fuß wird zum schmalen und exakten Einfassen von dünnen Stoffen und zum Umnähen der Stoffkanten benutzt.
    3. Teflonfuß: Die Beschichtung aus Teflon lässt den Fuß nicht am Stoff haften und ist besonders geeignet für das Nähen von Schaumstoff, Kunststoff, Stoffen mit Kunststoffbeschichtung, Leder und Kunstleder.
  • Nähgeschwindigkeit: Ideal ist es, wenn sich die Geschwindigkeit stufenlos regulieren lässt. So kann man die Geschwindigkeit nach Können und Bedarf einstellen und läuft nicht Gefahr, dass zum Beispiel die Nadel zu heiß oder die Stiche ungleichmäßig und schief werden.
  • Umspulfunktion: Um Garn auf die Unterfaden-Spule zu bekommen, wird in der Regel von einer Garnspule auf eine spezielle Spule umgespult. Für diesen Vorgang gibt es verschiedene Systeme. Bei manchen Geräten bleibt dabei der Faden in der Nadel eingefädelt. Das erspart einem lästiges Ein- und Ausfädeln, strapaziert allerdings das Garn stark. Andere Modelle schalten beim Umspulen das Nähwerk automatisch ab, um den Antrieb zu schonen und um zu vermeiden, dass etwas unter die Nadel kommt. Luxuriöse Maschinen können umspulen und nähen.

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