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Hausmittel gegen Ohrenentzündung

Hausmittel

Hausmittel gegen Ohrenentzündung

Ohrenentzündungen können sich durch verschiedene Beschwerden äußern. Man unterscheidet sie in Außen-, Mittel und Innenohrentzündungen.

Eine Außenohrentzündung wird in den meisten Fällen von Bakterien oder Pilzen ausgelöst und bezieht sich auf den Bereich von der Ohrmuschel bis zum Trommelfell. Bei der Außenohrentzündung behandelt man daher im Prinzip entzündete Haut; allerdings können sich die Erreger aufgrund der Wärme und Feuchtigkeit, die im Ohr vorhanden ist, schneller vermehren. Sie fängt typischerweise mit Juckreiz der Haut an und kann sich beim Ausbreiten der Entzündung in starken Ohrenschmerzen, Schwellungen und Ausfluss aus dem Ohr steigern.

Zwiebel gegen Ohrenentzündung

Bewährt bei Ohrenentzündungen haben sich die so genannten Zwiebelkompressen. Hierzu schneidet man eine halbe Zwiebel in kleine Stücke oder reibt sie und gibt die Zwiebel dann auf ein sauberes Tuch. Das Tuch dreht man nun auf, so dass Zwiebelsaft austreten kann. Der Saft der Zwiebel mit den enthaltenen ätherischen Ölen desinfiziert und hat eine antibakterielle Wirkung. Die Zwiebelkompresse legt man auf das betroffene Ohr und fixiert sie mit einem Schal oder einer Mütze. Durch Schal oder Mütze auf der Kompresse bildet sich Wärme, durch die die ätherischen Öle verstärkt austreten.

Tagsüber bietet es sich an, mehrmals die Kompresse zu erneuern, damit immer wieder die Heilstoffe der Zwiebel in hoher Konzentration vorhanden sind.

Alternativ kann man bei einer Außenohrentzündung ein paar Tropfen Johanniskraut-Öl oder verdünnte Ringelblumen-Tinktur ins Ohr träufeln, da diesen ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Weitere Tipps gegen akute Ohrenentzündung

Allerdings sollte man eine Außenohrentzündung nicht unbedacht mit Hausmitteln behandeln.  Schreitet die Entzündung voran, kann sich das Trommelfell ebenfalls entzünden und unter Umständen eine Mittelohrentzündung auslösen, die den Bereich direkt hinter dem Trommelfell betrifft. Wenn stechende Ohrenschmerzen und Fieber auftreten sowie das Hörvermögen eingeschränkt ist, sollte man an eine Mittelohrentzündung denken, die natürlich auch ohne vorherige Außenohrentzündung auftreten kann.

Auch bei der Mittelohrentzündung ist die Zwiebelkompresse das erste Hausmittel, an das man denken sollte. Ausgeführt wird es wie bei der Außenohrentzündung.

Ebenfalls möglich sind Kompressen mit Kamillenblüten. Hierzu nimmt man zirka zwei Esslöffel der Blüten und erhitzt sie leicht über Wasserdampf. Die warmen Kamillenblüten gibt man nun in ein sauberes Tuch, legt sie auf das Ohr und fixiert sie. Da die Kamille entzündungshemmend und antibakteriell wirkt, kann sie die Beschwerden durch die aufsteigenden ätherischen Öle lindern.

Tritt gleichzeitig ein Schnupfen auf, ist es ratsam, ein abschwellendes Nasenspray zu verwenden. Da das Mittelohr über eine Röhre mit der Nase verbunden ist, wird bei einer freien Atmung durch die Nase die Belüftung des Mittelohres gewährleistet, welches den Heilungsprozess unterstützt.

Treten Schwindel, Ohrgeräusche oder Übelkeit zusätzlich auf, kann es sich um eine Innenohrentzündung handeln, die sowohl eigenständig als auch im Anschluss an eine Mittelohrentzündung entstehen kann. Sie ist schulmedizinisch zu behandeln.

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