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Diese 15 Hausmittel helfen gegen Erkältung

Hausmittel bei Erkältung

Hausmittel

Diese 15 Hausmittel helfen gegen Erkältung

Die Dauer eines grippalen Infektes kann nicht beeinflusst werden, aber die dazugehörenden Symptome lassen sich in der Regel mildern. Ob man ohne Medikamente auskommt, entscheidet jeder für sich. Aber es gibt Hausmittel bei Erkältungen, die spürbare für Linderung sorgen können und auch die Heilung beschleunigen.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Eine alte Volksweisheit sagt dazu: „Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie“.

Was meistens stimmt! Alles in allem dauert eine Erkältung gut eine Woche bis zehn Tage, bevor sie wieder abklingt. Erste Anzeichen für eine Erkältung ist das Frieren. Wer krank ist, der friert!

Aber nicht weil man gefroren hat, wird man krank. Nur der, den die Krankheit bereits erwischt hat, der friert. Der Grund dafür – das Gefühl von Kälte entsteht bereits kurz vor dem Beginn einer Grippe in Form von Fieber. Doch meistens gehen mit dem Fieber andere Krankheitssymptomen voraus.

Wie beugt man einer Erkältung vor oder mildert deren Symptome?

Diese Mittel helfen wirklich!

Die 15 wichtigsten Hausmittel bei einer Erkältung:

  1. Lüften
  2. Vitamin C (…und Zink)
  3. Trinken
  4. Inhalieren
  5. Apfelessig
  6. Hühnersuppe
  7. Ingwer
  8. Fenchel
  9. Honig und Zwiebelsaft
  10. Meerrettich
  11. Nasendusche
  12. Knoblauch
  13. Pfefferminze
  14. Salbei
  15. Ruhe & Schlaf

1. Lüften gegen trockene Zimmerluft

Trockene Zimmerluft kann Erkältungen noch verschlimmern. Gerade im Winter, bedingt durch das Heizen, kann die Zimmerluft sehr trocken sein. Einfache Maßnahmen können hier Erleichterung verschaffen, wie häufiges und ausgiebiges Lüften. Dabei wird die verbrauchte Raumluft gegen frische und meist feuchtere Außenluft ausgetauscht und nebenbei die Anzahl der Viren und Bakterien in den Räumen erheblich reduziert.

2. Vitamin C

Dieses Vitamin bringt Euer Immunsystem so richtig in Schwung. Und genau diesen Schwung braucht ihr, um eine Erkältung schnell wieder los zu werden! Daher: Unterstützt Euren Körper im Kampf gegen die Krankheitserreger und „füttert“ ihn ordentlich mit Vitamin C! Während eines Infektes soll die Vitamin C Dosis kurzfristig verdoppelt werden (Normaler Tagesbedarf eines Erwachsenen 100 mg – also dann 200 mg täglich). Warum das? Ausreichend Vitamin C verkürzt die Krankheitsdauer, wie es übrigens auch bei Zink der Fall ist. Daher nehmt beides ein, um einen möglichst kurzen Krankheitsverlauf zu haben.

Gute Vitamin C Lieferanten (mg Vitamin C pro 100 g):

  • Hagebutten: 1.250 mg
  • Schwarze Johannisbeere: 177 mg
  • Paprika: 120 mg
  • Brokkoli: 115 mg
Obst, Vitamin C,

Zahlreiches Obst und Gemüse enthält Vitamin C. Übrigens ist die rote Paprika prall gefüllt mit dem Vitamin! Wesentlich mehr, als eine Zitrone. Hättet ihr das gewusst?

3. Viel trinken

Gerade bei Husten hilft eine große Kanne Hustentee, allein schon dadurch, dass der Patient ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Des Weiteren, weil er Heilpflanzen wie Thymian und Anis enthält oder Kräuter, denen Hustenreiz lindernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

4. Inhalieren bei Schnupfen

Warmer Wasserdampf ist ein einfaches Hausmittel bei Erkältungen. Das Wasser befeuchtet die Schleimhäute und befreit die Atemwege.

Ein weiterer Wirkstoff wie Kamille, Pfefferminz, Teebaumöl, Fenchel o. a. unterstützt das Abtöten von Keimen und hat eine abschwellende Funktion. Heißes Wasser mit oder ohne Wirkstoff in eine Schüssel. Ein Handtuch über Kopf und Schüssel gelegt und den Dampf einatmen. Natürlich funktioniert das Dampfinhalieren auch mit Hilfe eines Inhalators oder Inhaliergerätes.

5. Apfelessig tötet Keime

Dem Apfelessig werden viele Eigenschaften zugeschrieben. So hilft er auch gegen Pilze und Bakterien, was gerade als Hausmittel ideal gegen Halsschmerzen ist. So kann Apfelessig, verdünnt mit Wasser, Saft oder Tee und mit Honig gesüßt, getrunken, oder als Gurgellösung, vermischt mit etwas Wasser, verwendet werden.

6. Omas Hühnersuppe

Einen großen Topf Hühnersuppe – dass Allheilmittel bei den Großeltern.
Durchgeführte Studien belegen, dass das Fleisch die Kranken mit Protein und Zink versorgt und so die Abwehr wieder stärkt. Die Gemüseeinlage enthält eine Vielzahl gesunder Vitamine. Der in Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Kohl, aber auch in Mais, Hafer, Zwiebeln und Knoblauch enthaltene Eiweißstoff Cystein wirkt zudem entzündungshemmend und lässt die Schleimhäute in Mund und Nase abschwellen.

7. Heilpflanze Ingwer

Zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauern die Heilfähigkeit und die hohe Wirksamkeit von Ingwer. So besteht Ingwer aus mehrere Inhaltsstoffen, zahlreichen Vitaminen sowie verschiedenen ätherischen Ölen. Ingwer wirkt nicht nur desinfizierend, sondern tötet auch Keime ab.

Die Anwendung ist relativ einfach:

  • Als Tee wird die Knolle geschält und klein geschnitten oder in einer Knoblauchpresse gepresst (alternativ könnt ihr auch Scheibchen schneiden)
  • Dann mit heißem Wasser übergießen
  • Auch zum Inhalieren wird eine frische Wurzel klein geschnitten oder gepresst
  • In heißes Wasser geben
  • Kurz ziehen lassen

Tipp: Inhalieren ist übrigens ein sehr wirksames Hausmittel gegen Erkältungen. Die Dämpfe befeuchten nicht nur die Schleimhäute, sondern lösen den Schleim und befreien so die Atemwege.

Ingwer, Ingwertee

Ingwertee: Er hat eine entzündungshemmende Wirkung. Gerade richtig bei einer Erkältung!

8. Hausmittel Fenchel

Fencheltee oder Fenchelsirup kann das entsprechende Hausmittel gegen Husten und Schnupfen sein, denn Fenchel wirkt beruhigend und krampflösend. Zudem hat Fenchel eine entzündungshemmende Wirkung. Verwendet wird der Fenchel entweder als Sirup oder Tee, aber auch frisch oder getrocknet.

9. Honig und Zwiebelsaft

Zu den ältesten Hausmitteln zählt der Honig. Die Wirksamkeit von Honig wurde von Forschern in mehreren Studien untersucht. Gerade Zwiebelsaft mit Honig ist schnell zubereitet und hilft effektiv gegen Husten.

  • Einfach Zwiebel in Würfel schneiden und mit Honig übergießen. (Je nach Größe der Zwiebel 4-5 Esslöffel.)
  • Zugedeckt eine Nacht stehen lassen.
  • Den Sud durch ein Sieb oder Tuch gießen, abseihen.
  • Teelöffelweise einnehmen.

Bitte dieses Hausmittel nur bei Kindern anwenden, die älter als 1 Jahr sind.

Honig, Gartenzeitung.com

Honig sollte keinesfalls in zu heiße Getränke gegeben werden. Wird er über 40 Grad erhitzt, verliert er seine wertvollen Inhaltsstoffe.

10. Meerrettich als Antibiotika

Meerrettich weist einen hohen Anteil an ätherischen Ölen vor. Deshalb wird er auch bereits seit Jahrhunderten als „natürliches Antibiotikum“ anerkannt. Die in der Wurzel enthaltenen Senföle setzen Isothiocyanate frei, die antibakteriell und schleimlösend wirken.

Bereits beim Reiben einer rohen Wurzel werden Senföle freigesetzt, die beim Einatmen eine  heilende Wirkung haben. Versetzt mit o.g. Zwiebelsaft und Honig optimal für Husten und Abschwellen der Schleimhäute.

11. Eine Nasendusche reinigt Nase und Nebenhöhlen

Tatsächlich ist sie den wenigsten bekannt und doch so effektiv: Die Nasendusche. Dieses kleine Gerät reinigt die Nase ideal und befreit sie von Schleim, Erregern, Pollen, Schmutz und verkürzt in den meisten Fällen die Schnupfenzeit erheblich. Wer sie regelmäßig andwendet, ist auch weniger von Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen betroffen.

Wie die Dusche funktioniert? Die Nasendusche wird mit Wasser und einer Salzlösung gefüllt, so dass der Salzgehalt der Nasenspülung in etwa der Tränenflüssigkeit entspricht. Nun wird ein Nasenloch gespült – und das Wasser umfließt die innere Nasenscheidewand, spült die Nebenhöhlen und wird durch das andere Nasenloch ausgeschieden. Der ganze Schmutz wird ausgespült – übrigens ist dies gar nicht unangenehm!

12. Scharfer Knoblauch heilt

Frischer Knoblauch ist nicht nur scharf und geruchsintensiv, sondern hilft auch gegen Erkältung. Die sekundären Pflanzenstoffe der Zehen wirken entzündungshemmend, zudem enthält Knoblauch auch Vitamine sowie gesunde Mineralien. Alles zusammen wirkt sich positiv auf den Organismus aus und hilft gegen Erkältung. Regelmäßiges essen von Knoblauch, egal in welcher Form unterstützt die Gesundheit.

13. Frischer Pfefferminzgeruch

Wundermittel Pfefferminze – der Geschmack frischer Minze wird mit freier Nase und befreites Durchatmen in Verbindung gebracht. Genau dieser Effekt macht das Kraut auch bei Erkältungen zu einem hilfreichen Hausmittel. So wirkt Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen, wenn es auf die Schläfen aufgetragen wird. Als Inhalationslösung hilft es beim Durchatmen und nach dem Gurgeln lindert es Halsschmerzen. Vermischt mit Vaseline kann es auch als Erkältungssalbe verwendet werden.

14. Salbei beruhigt

Ebenso wie Pfefferminz desinfiziert Salbei, wirkt abschwellend und beruhigt die Schleimhäute. In seiner herkömmlichen Art ist das Heilkraut als Tee bekannt. Dieser Tee hilft bei Erkältungskrankheiten. Bei Halsschmerzen kann damit gegurgelt werden. Zum Inhalieren eignet sich Salbei bei Schmerzen in den Nebenhöhlen oder bei Kopfschmerzen. Dafür eine Handvoll frischer Salbeiblätter mit etwa zwei Litern heißen Wasser aufgießen.

Salbei, Kräuter

Schon gewusst? Salbei, roh gekaut, reinigen, stärken und desinfizieren das Zahnfleisch. Hierfür soll das Kraut mindestens 5 Minuten im Mund verbleiben.

15. Zum guten Schluss: Ruhe & Schlaf

Auch wenn es sich nur um eine Erkältung handelt, sollten Stress und körperliche Anstrengungen vermieden werden. Daher sollte man sich möglichst schonen, denn der Körper benötigt alle Energien, um den grippalen Infekt zu bekämpfen. Deshalb möglichst viel schlafen und ausruhen. Ebenfalls erlaubt sind kurze und langsame Spaziergänge an der frischen Luft. Ansonsten viel trinken und sich einfach die nötige Ruhe gönnen.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Tipps und Hinweise und kann bei Bedarf einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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