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Idealgewicht: Wissenswertes zum Thema Body-Mass-Index

#115283459 | © Picture-Factory - Fotolia.com
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Praxis Gesundheit & Schönheit

Idealgewicht: Wissenswertes zum Thema Body-Mass-Index

Dass die Modeindustrie kein realistisches Bild des Idealgewichtes darstellt, sollte nicht unbekannt sein. Wie lässt sich jedoch feststellen, welches Idealgewicht für einen selbst richtig wäre? Der sogenannte BMI kann erste Abhilfe leisten.

Nicht nur Frauen hadern häufig mit ihrem Körper und ihrem Gewicht. Die Subjektivität verleitet einen dazu, sein Gewicht nicht richtig einzuschätzen. Dabei kann eine ganz einfache Formel helfen, eine realistische Sicht auf das eigene Gewicht zu erhalten.

Was ist der BMI?

Der Body-Mass-Index, oder kurz BMI genannt, ist eine mathematische Formel, mit der das Idealgewicht ausgerechnet werden kann. Hierbei stellt man das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße, indem man das Körpergewicht durch die quadrierte Körpergröße teilt:

Gewicht (in kg) : (Körpergröße (in m) x Körpergröße (in m))  = BMI

Man erhält dabei eine Zahl, die einen in die verschiedenen Gewichtsklassen einordnet. Der BMI ist einer der einfachsten und gängigsten Methoden, mit dem sich auch ein Laie einen ersten Eindruck von seiner körperlichen Verfassung machen kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann im Internet einen BMI Rechner benutzen, um Rechenfehler zu vermeiden.

Was sagt der eigene BMI aus?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst die Grenzwerte des BMI kennen. An dieser Stelle wurde die BMI-Tabelle der Weltgesundheits-Organisation (WHO) gewählt, welche die Gewichtsklassen bei Erwachsenen grob aufteilt:

  • Liegt er unter 18,5, ist man untergewichtig
  • Zwischen 18,5 und 24,9 ist das Idealgewicht für die Körpergröße vorhanden
  • Ab einem BMI von 25 gilt man als übergewichtig
  • Wenn man einen BMI hat, der über 30 liegt, leidet man unter Adipositas (Fettleibigkeit)

Wie man sieht, ist das Idealgewicht für die entsprechende Körpergröße recht variabel und ein paar Fettpölsterchen bedeuten nicht, dass man übergewichtig oder die eigene Gesundheit gefährdet ist.  Generell sollte man nicht außer Acht lassen, dass der BMI nur ein Richtwert ist und keine umfassende Aussage über die körperliche Gesundheit macht.

Folgendes sollte man zusätzlich beachten

Wie bereits erwähnt, setzt der BMI sich lediglich aus der Körpergröße und dem Gewicht zusammen und unterscheidet beispielsweise nicht zwischen Fett oder Muskelmasse. Auch andere körperliche Begebenheiten kann eine Formel nicht mit einbeziehen, denn Fett muss nicht gleich bedrohlich sein. Fett an den Beinen ist meist unbedenklich. Bauchfett birgt hingegen ein erheblich höheres Risiko für die Gesundheit. Auch aus weiteren Gründen sollten unter anderem besonders folgende Personengruppen bei der Anwendung des BMI vorsichtig sein oder gar komplett darauf verzichten:

  • Kinder: Da sich diese noch in der körperlichen Entwicklung und dem Wachstum befinden, kann der BMI sehr schnell ungenau werden
  • Schwangere: Der BMI ist aus gegebenen Umständen hier nicht anwendbar
  • Leistungssportler und Bodybuilder: Hier wird die Muskelmasse das Gewicht erhöhen, obwohl ein geringer Körperfettanteil vorhanden ist

Auch gesundheitliche Probleme oder der Körperbau können den BMI-Wert beeinflussen und zu ungenauen Ergebnissen führen.  Wer sich gesund ernährt, Sport treibt und sich selbst gesund und fit fühlt, muss also auf den BMI nicht allzu viel Wert legen. Dennoch ist es empfehlenswert bei Abweichungen ohne offensichtlichen Grund, einen Arzt zu konsultieren und/oder seine Ernährung umzustellen und Sport zu treiben. Daher sollte man den Body-Mass-Index nicht außer Acht lassen.

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