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Tipps zur Hausratversicherung

Verbrauchertipps

Tipps zur Hausratversicherung

Tipps zur Hausratversicherung

Wer nach einem Brand oder Einbruch ohne Hausratversicherung ist, der wird dies bitter bereuen. Mittlerweile haben aber etwa drei Viertel aller deutschen Haushalte eine Hausratversicherung. Allerdings nicht unbedingt die richtige. Aber worauf sollte man bei einer Hausratversicherung achten?

Vor allem auf die richtige Versicherungssumme. Die Versicherungen schreiben bestimmte Summen pro Quadratmeter vor. Die Verbraucherzentrale empfiehlt mindestens eine Versicherungssumme von 550 bis 700 Euro pro Quadratmeter.

Doch mit diesem Wert entgeht man nicht unbedingt der Über- oder Unterversicherung. Wer nur spärlich eingerichtet ist, zahlt bei diesen Summen drauf. Wer hingegen einige Wertsachen in seinen vier Wänden zusammengetragen hat, kann trotz Mindestsumme möglicherweise dennoch unterversichert sein.

Werteermittlung der Hausratversicherung

Um Unterversicherung zu vermeiden, hilft eine Werteermittlung. Dazu sollte das Inventar samt seiner Neuanschaffungskosten detailliert aufgelistet werden.
Denn entscheidend für die Versicherungssumme ist nicht der Zeitwert, sondern der Geldwert der Gegenstände beim Neukauf. Dies gilt auch dann, wenn beispielsweise ein Computer gebraucht gekauft wurde.

Kosten einer Hausratversicherung

Für die Kosten einer Hausratversicherung spielt übrigens der Wohnort eine große Rolle. Je nach Risiko ordnen die Versicherer Städte und Gemeinden in Tarifzonen ein. Dabei wird ein Haushalt auf dem Land meist günstiger versichert als einer in der Stadt.
Für einen ländlichen Durchschnittshaushalt ist ein Preis von maximal 1,36 Euro pro 1000 Euro Versicherungssumme akzeptabel. In der Stadt sollten 2,70 Euro pro 1000 Euro Versicherungssumme nicht überschritten werden.

Das Kleingedruckte der Hausratversicherung

Lesen Sie unbedingt das Kleingedruckte in den Versicherungsverträgen. Hier stehen nämlich die Ausnahmeklauseln, z. B., dass jeder Versicherte aufgefordert ist, seiner Hausratsversicherung mitzuteilen, ob er z. B. sein Wohnungsschloss ausgetauscht hat oder ob vorübergehend ein Baugerüst am seinem Haus steht.

Auch wer lange verreist und seine Wohnung wochenlang unbewohnt lässt, sollte dies seiner Versicherung mitteilen. Denn die sieht darin ein erhöhtes Gefahrenpotential und kann sich, wenn sie nicht informiert wurde, weigern, die Versicherungssumme zu zahlen.

Was tun im Schadensfall?

Im Schadensfall sollte der Schaden als erstes von der Versicherung begutachtet werden. Also den Schaden erst beseitigen, wenn der Gutachter da war. Vorzeitiges „in Ordnung Bringen“ könnte den Versicherungsschutz empfindlich beeinträchtigen.

Nach einem Einbruch muss eine so genannte Stehlgutliste angefertigt werden. Sie sollte sehr umfassend sein. Denn wird ein Verlust erst später festgestellt und gemeldet, könnte der Verdacht des Versicherungsbetruges aufkommen.

Teilen Sie der Versicherung gegebenenfalls mit, dass Sie für die Erstellung der Liste noch etwas Zeit benötigen oder dass Sie erst mal eine vorläufige Liste abgeben und weitere Schäden oder Verluste erst noch prüfen müssen.

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