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Grippe, grippaler Infekt oder einfach nur eine Erkältung?

Praxis Gesundheit & Schönheit

Grippe, grippaler Infekt oder einfach nur eine Erkältung?

Grippe, grippaler Infekt oder einfach nur eine Erkältung?

Wie erkenne ich den Unterschied?

Wer kennt es nicht? Es beginnt mit einem leichten Kratzen im Hals. Dann kommen Husten, Schnupfen und Heiserkeit hinzu. Oft klagen die Betroffenen zusätzlich über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung. Eine Erkältung ist im Anmarsch.

Eine Erkältung bzw. grippaler Infekt ist eine Infektion der oberen Atemwege mit Viren. Diese werden besonders leicht von Mensch zu Mensch übertragen. Macht sich zuerst ein Schnupfen bemerkbar, da die Schleimhaut der Nase betroffen ist, kommt es außerdem zu einer Halsentzündung und einer Infektion der Atemwege der Lunge mit Husten bzw. Bronchitis.

Bei akuten bakteriellen wie bei viralen Infekten, tritt meistens Fieber (Körpertemperatur über 38°C) auf. Ein Zeichen der Abwehrreaktion. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, bei dem Eltern von Säuglingen und kleinen Kindern einen Arzt aufsuchen sollten.
Natürlich sind für die Erwachsenen die Symptome äußerst lästig, doch handelt es sich dabei nicht um eine Grippe, sondern um eine ganz normale Infektion mit Erkältungsviren oder Bakterien.

Wie erkenne ich den Unterschied?

Erkältung: Bis zu viermal im Jahr kann uns eine Erkältung bzw. ein grippaler Infekt überfallen. Meistens vergeht sie ohne Nebenwirkungen von selbst und ist bedeutend harmloser als eine echte Grippe. Liegt eine Grippe vor, sieht es schon etwas anders aus.

Handelt es sich um eine beginnende Erkältung, helfen oftmals bewährte Hausmittel schnell und gut. Wadenwickel können effektiv Fieber senken, eine Schwitzkur hilft den körpereignen Abwehrkräften eine Erkältung zu bekämpfen. Ebenso heißer Holundersirup und reichlich Vitamin C unterstützen das Immunsystem des Körpers mit der Erkältung fertig zu werden.

Grippe (Influenza, Virusgrippe): Eine Influenza tritt hauptsächlich im Winter auf und im Gegensatz zu einem grippalen Infekt, kommt sie ohne Vorwarnung. Urplötzlich leiden die Betroffenen unter schweren Krankheitssymptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Das Fieber steigt sehr schnell an. Oftmals treten zusätzlich zu einer Grippe auch bakterielle Begleitinfektionen auf, da die Abwehrkräfte des Körpers geschwächt sind. Chronischen Kranken und älteren Menschen droht sogar eine Lungenentzündung.

In der Regel dauert eine Grippe mehrere Wochen. Selbst Monate nach der Infektion fühlen sich Erkrankte immer noch erschöpft und müde. Vor allem für alte und geschwächte Menschen kann die Grippe gefährlich werden, im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen. Bedingt durch Tröpfcheninfektion, also beim Sprechen, Husten oder Niesen wird das Virus übertragen. Aber auch durch Schmier- und Kontaktinfektion wie Händeschütteln, Türklinken, Geldscheine usw. können Grippeviren weitergereicht werden. Über die Schleimhäute der Atemwege finden die Viren Zugang und innerhalb von ein bis drei Tagen nach erfolgter Infektion zeigen sich bereits die ersten Beschwerden. Hauptsächlich in der kalten Jahreszeit, aber auch außerhalb der typischen Grippezeit kann die Grippe große Teile der Bevölkerung treffen. Hier spricht man von einer Grippe-Epidemie.

Bakterielle Infektionen durch Erkältung

Gerade wenn das Immunsystem durch eine Erkältung geschwächt ist, kann es zusätzlich zu einer Infektion mit Bakterien kommen. Hierzu zählen die Nasennebenhöhlen- sowie Lungenentzündungen.

Bei erkälteten Kindern kommt es häufig zu einer Mittelohrentzündung oder einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis), die mit Abstand zu den häufigsten Erkrankungen des Auges gehört und sehr ansteckend ist. Hierbei ist das Auge gerötet und geschwollen. Eitrige Absonderungen durch die gereizt e Bindehaut führen dazu, dass das Auge während des Schlafens verklebt. Die Augen brennen und es entsteht ein starkes Fremdkörpergefühl. Fast immer beginnt die Entzündung an einem Auge und durch Reiben und Wischen wird das andere Auge innerhalb der nächsten Tagen angesteckt.

Die Mittelohrentzündung äußert sich durch stechende oder pochende Schmerzen sowie Druckgefühl im Ohr. Das Hörvermögen ist vermindert. Hinzu kommen meistens Schwindel, Erbrechen Schüttelfrost, Durchfall und Fieber. Diese Bakterien- oder Pilzinfektionen lassen sich gut mit Antibiotika behandeln.

Immer wieder gefragt:

[icebox type=“alert“ icon=“yes“ title=“Gefragt – geantwortet!“]Darf man mit einer Erkältung Sport treiben?
Sofern es sich um eine leichte oder beginnende Erkältung ohne Fieber handelt, ist gegen Sport nichts einzuwenden. Ist jedoch Fieber im Spiel, muss Sport sofort vermieden werden, da es andernfalls zu einer gefährlichen Entzündung des Herzmuskels kommen könnte, was sogar lebensbedrohlich werden kann. Ebenso ist es nicht angebracht, bei einer starken Erkältung mit Schnupfen, Halsschmerzen etc. Sport zu treiben. Hier ist besser Schonung angesagt, um dem Körper die Kraft zu geben, gegen die Erkältung anzukämpfen.

Ist eine Ansteckungsgefahr auch durch Handschütteln möglich?Erkältungsviren können nicht nur über eine Tröpfcheninfektion übertragen werden, denn sie halten sich auch beständig an Türgriffen, Handtüchern und natürlich auch auf der Handoberfläche auf. Insofern kann es zu einer Krankheitsübertragung beim Händeschütteln kommen. Berührt man später Mund, Augen, Nase etc. mit der Hand, können die Erkältungsviren in den Organismus gelangen und eine Erkältung auslösen. Wer dies vermeiden möchte, sollte häufig und gründlich die Hände mit Seife waschen und während der Erkältungszeit auf das Händeschütteln verzichten.[/icebox]

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