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Einkochen, einwecken und einlegen: Darauf kommt es bei der Gläserwahl an!

Einkochen, einwecken und einlegen: Darauf kommt es bei der Gläserwahl an!

Einmachen, einkochen, einwecken, all dies sind Begriffe, die im Volksmund ein und denselben Vorgang bedeuten: das Haltbarmachen von Lebensmitteln. Fälschlicherweise werden die Begriffe in einen Topf geworfen, denn „Einkochen“ ist lediglich der Prozess, der zum einmachen führt.

Der Begriff „Einwecken“ stammt übrigens von Herrn Johann Weck ab, der zu Beginn des 20.sten Jahrhunderts die bekannte „Weck“ Firma mit den legendären Einweckgläsern begründete.

Die neue und praktische Form der Konservierung erlebte in der damaligen Zeit einen wahren Boom und ist bis heute äußerst beliebt, wie man an den 3 Milliarden Einkochgläsern erkennen kann, die momentan allein in Deutschland im Umlauf sind.

Was kann man alles Einkochen?

Fast alles lässt sich über diese Methode haltbar machen, vom Obst, Gemüse, Fleisch bis hin zu Kuchen oder gar rohem Teig. Einzig und allein entscheidend ist die gute Qualität des Einweckguts und die geeigneten Einmachgläser, die unerlässlich sind.

Wie sollten die Einmachgläser beschaffen sein?

Um eine möglichst lange Haltbarkeit der eingemachten Lebensmittel zu gewährleisten, bietet der Handel eine Fülle an geeigneten Einmachgläsern an. Ob es nun von der Firma „Weck“ sein muss, oder der kreative Koch zu anderen Markengläsern greift, ist sicherlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Im Handel hat man die Wahl zwischen Gläsern mit Bügelverschluss oder Gummiringen, ebenso wie Einmachgläser mit Twist-off Deckel. Unbedingt berücksichtigen sollte man auch die Größe der Gläser, denn für kleine Haushalte ist meist ein Fassungsvolumen von ¼ l ausreichend, während Großfamilien gerne auf Größen über einen ½ Liter zurückgreifen. Einmal geöffnet, sollte man das Eingeweckte in jedem Fall zügig verbrauchen und in der Zwischenzeit im Kühlschrank aufbewahren. Daher sollte keinesfalls eine zu große Menge eingemacht werden, da der Inhalt folglich schnell schlecht werden würde.

Wie füllt man Einmachgläser richtig?

Herr Weck hat seine „20 goldenen Regeln“ zum Einwecken veröffentlicht, die grundsätzlich alles beinhalten, worauf es bei der Konservierung im Glas ankommt. Hier einige wichtige Tipps, wie das Eingemachte lange hält:

  • Die Gläser müssen makellos sein und dürfen keinesfalls Schäden aufweisen
  • Vor dem Einmachen sollten die Gläser absolut sauber sein. Deshalb gründlich mit Spülmittel reinigen und statt mit dem Geschirrtuch abzutrocknen, sollten die Gläser in sauberen Wasser ausgekocht und anschließend umgestülpt auf einem Tuch getrocknet werden.
  • Kurz vor dem Einwecken sollten die Gläser für wenige Minuten in Essigwasser ausgekocht werden. Das Einkochgut maximal bis daumenbreit unter den Rand füllen. Dehnt es sich beim Abkühlen noch aus, ist noch genügend Platz im Einmachglas vorhanden.
  • Gläser mit Eingemachtem müssen stets kühl und dunkel aufbewahrt werden.

Muttis Haushaltstipp zum Haltbarmachen von Kräutern und Gewürzen:

Wer getrocknete Kräuter und Gewürze aufbewahren möchte, greift nicht zum lichtdurchlässigen Glas, sondern sollte lieber auf dunkle Behälter, Dosen oder braun gefärbte Gläser ausweichen, da der Geschmack nur im Dunklen vollständig bewahrt wird.

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