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Freie Ärztewahl, Klinikwahl

Verbrauchertipps

Freie Ärztewahl, Klinikwahl

Das Recht auf freie Arzt- und Klinikwahl in der Praxis

In Deutschland kann von Rechts wegen jeder Patient frei entscheiden, zu welchem niedergelassenen Arzt er geht und wie lange er sich von ihm behandeln lassen möchte. Die freie Arztwahl ist in § 76 Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch, festgeschrieben. Gesetzlich Versicherte können aber nur zu Ärzten gehen, die eine Kassenärztliche Zulassung haben. Der Arzt ist verpflichtet, den Patienten ganz genau über die Behandlungsmöglichkeiten und die von ihm geplante Behandlung aufzuklären. Der Patient kann auch andere ärztliche Meinungen einholen. 

Das Recht auf freie Arzt- und Klinikwahl in der Praxis

In Deutschland kann von Rechts wegen jeder Patient frei entscheiden, zu welchem niedergelassenen Arzt er geht und wie lange er sich von ihm behandeln lassen möchte. Die freie Arztwahl ist in § 76 Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch, festgeschrieben. Gesetzlich Versicherte können aber nur zu Ärzten gehen, die eine Kassenärztliche Zulassung haben. Der Arzt ist verpflichtet, den Patienten ganz genau über die Behandlungsmöglichkeiten und die von ihm geplante Behandlung aufzuklären. Der Patient kann auch andere ärztliche Meinungen einholen.

Man kann jederzeit seinen Arzt wechseln. Aber geschieht dies innerhalb eines Quartals, fällt ohne Überweisung eine weitere Praxisgebühr an. Wenn Sie Ihren Arzt während einer laufenden Behandlung wechseln möchten, sprechen Sie vorher am besten mit Ihrer Krankenkasse, um die Kostenübernahme sicherzustellen.

Das Recht auf freie Arztwahl wird allerdings von den gesetzlichen Krankenkassen eingeschränkt. Verschiedene Wahltarife aus ihrem Hause wie etwa das „Hausarztmodell“ oder die „integrierte Versorgung“ sind mit einer Einschränkung des Rechts auf freie Arztwahl verbunden. Lesen sie daher das Kleingedruckte ihres Versicherungsvertrages genau. Das Recht auf eine Zweitmeinung bleibt aber ohne Wenn und Aber weiterhin bestehen.

Wie sieht es mit der freien Krankenhauswahl aus?

Grundsätzlich hat der Patient auch eine freie Krankenhauswahl. Die Gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten allerdings nur für zugelassene Krankenhäuser. Außer in Notfällen oder bei speziellen Therapieverfahren überweist Sie Ihr Arzt aber normalerweise in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Bei Kassenpatientinnen kann die Kasse die Übernahme von Mehrkosten (z. B. Fahrtkosten zu einem weit entfernten Krankenhauses) ganz oder teilweise ablehnen.

Im Krankenhaus verliert der Kassenpatient praktisch sein Recht auf freie Arztwahl, da in einem solchen Fall der Krankenhausträger sein Vertragspartner wird. Das Krankenhaus entscheidet frei, welche Ärzte zu Ihrer medizinischen Versorgung eingesetzt werden sollen. Anders ist es allerdings beim so genannten Belegarzt im Krankenhaus. Der ist ein nicht vom Krankenhaus angestellter, niedergelassener Arzt, der einige Betten in dem Krankenhaus mit seinen Patienten belegen darf. Wer Ihr Vertragspartner während eines Krankenhausaufenthaltes ist, das geht aus dem Krankenhausvertrag hervor, der vor Ihrer Aufnahme schriftlich mit Ihnen geschlossen wird.

Auf der Suche nach dem richtigen Krankenhaus findet man nützliche Informationen in den so genannten Qualitätsberichten, die jedes Hospital zu veröffentlichen hat. Darin sind die Fallzahlen dokumentiert. Und sie zeigen auf, wie häufig die Klinik bestimmte Operationen überhaupt durchführt – eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Klinikwahl.

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