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Einschlafhilfen für das Kind

Familie und Kinder

Einschlafhilfen für das Kind

Einschlafhilfen für das Kind

Einschlafhilfe Bücher vorlesenFür ein Kleinkind bedeutet jeder Tag ein spannendes Abenteuer, so viel Neues will erforscht, begutachtet und gelernt werden. Im Schlaf werden alle diese Eindrücke verarbeitet.

Was aber tun, wenn auf Sandmännchen kein Verlass mehr ist und das Kind partout nicht einschlafen will?

Einschlafhilfen für das Kind

Einschlafhilfe Bücher vorlesenFür ein Kleinkind bedeutet jeder Tag ein spannendes Abenteuer, so viel Neues will erforscht, begutachtet und gelernt werden. Im Schlaf werden alle diese Eindrücke verarbeitet.

Was aber tun, wenn auf Sandmännchen kein Verlass mehr ist und das Kind partout nicht einschlafen will?

Nach Ursachen forschen

Ist das Kind älter als zwei Jahre und macht täglich einen Mittagsschlaf? Dann kann es sein, dass abends die nötige Müdigkeit fehlt. Wird auf das Schläfchen am Nachmittag verzichtet, sollte das Kind abends so müde sein, dass ihm schnell die Augen zufallen. Deshalb einfach einmal ausprobieren, ob es mit dem Einschlafen am Abend besser klappt, wenn der Nachmittagsschlaf gekürzt oder ganz eingestellt wird.

Kinder müssen sich austoben, ohne Frage, aber nicht kurz vor dem Zubettgehen. Nach allzu großen körperlichen Anstrengungen dauert es eine gewisse Zeit, bis ein Mensch zur Ruhe kommt.

Das Fernsehen ist auch keine ideale Einschlafhilfe. Gruselig angehauchte Sendungen könnten beim Kind Angst auslösen. Dabei die Nachrichten nicht vergessen, denn die täglichen Meldungen mit all ihren Katastrophen können für ein Kind zu einem echten Problem werden.

Ein Kind braucht Rituale

Das Zubettgehen zelebrieren, könnte man fast schon sagen, und das Einschlafen wird gelingen. Beginnend mit dem Anziehen des Schlafanzuges bis hin zum Putzen der Zähne, alles sollte stets in der gleichen Reihenfolge ablaufen.

Eine Geschichte als Einschlafhilfe für das Kind hat sich stets bewährt. Bücher mit Kurzgeschichten, vielleicht über Tiere, sind hervorragend geeignet. Das Vorgelesene darf natürlich nicht aufregend sein und bitte immer mit einem guten Ausgang.

Wichtig ist, dass Eltern Ruhe ausstrahlen. Kinder haben sehr feine Antennen und spüren Hektik oder Sorgen instinktiv. Eine eventuell vorhandene Unruhe überträgt sich sehr leicht. Vor dem Verlassen des Zimmers wird das Kind noch einmal fest gedrückt, damit es sich der elterlichen Zuneigung gewiss sein kann. Ab dann ist Konsequenz angesagt.

Wirksame Einschlafhilfen für das Kind

Komplette Dunkelheit kann beängstigend sein, ein Dämmerlicht schafft Abhilfe, oder einfach die Kinderzimmertür einen Spalt offen lassen. Eine Geräuschkulisse aus der Ferne vermittelt zusätzlich die Gewissheit, nicht alleine zu sein, Plüschtiere zum Kuscheln ebenfalls.

Sollte das Kind nach dem Verlassen des Zimmers keine Ruhe geben, nicht sofort reagieren, auch wenn es weint. Bis zum nächsten Betreten des Kinderzimmers etwa fünf Minuten warten und dann in einem ruhigen Ton mitteilen, dass jemand in der Nähe ist. Dabei dem Kind über Kopf oder Schulter streicheln, dass es die körperliche Anwesenheit spüren kann, aber gleich danach wieder aus dem Raum gehen. Sind noch weitere Zusprüche nötig, stets den zeitlichen Abstand dazwischen etwas verlängern. Ist das Kind sogar daran gewöhnt, dass ein Elternteil beim Einschlafen neben ihm liegt, sollte das ab sofort der Vergangenheit angehören. Statt dessen kann man auf einen Stuhl ausweichen, der jede Nacht etwas mehr Abstand vom Bett erhält.

Eine positive Veränderung geschieht nicht von heute auf morgen. Aber mit Geduld, Liebe und Konsequenz wird das Kind jeden Tag kleine Fortschritte machen. Sollte dies trotz aller Einschlafhilfen nicht der Fall sein, wäre ein Gespräch mit dem Kinderarzt empfehlenswert, um andere Ursachen auszuschließen.

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