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Basilikum im Topf: 6 Tipps, wie er überlebt!

Basilikum

Lifehacks Garten & Pflanzen

Basilikum im Topf: 6 Tipps, wie er überlebt!

Basilikum im Topf: 6 Tipps, wie er überlebt!

Basilikum – ist aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. Tomate / Mozarella oder auch das würzige Pesto kommt ohne das würzige Kraut nicht aus. Dies stammt übrigens keinesfalls aus Italien, Spanien oder Griechenland, sondern hat seine Heimat in Indien, dem Nahen Osten und auf einigen pazifischen Inseln.

Das Königskraut, wie der Basilikum auch genannt wird, erfreut sich in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit. Daher ist der Kräutertopf inzwischen auch in jeder Supermarktkette und selbst im Discounter für 1 bis 2 Euro für ein Töpfchen erhältlich.

Kaum zu Hause angekommen, hält das grüne Glück leider kaum über mehrere Wochen Stand. Die Blätter welken, werden schwarz oder die Stiele des Basilikums faulen. Was ist falsch gelaufen?

6 Tipps, wie der Basilikum im Topf lange überlebt

1. Tipp: Ausziehen!

In Folie verpackter Basilikum

In Folie verpackter Basilikum sollte unbedingt „ausgezogen“ werden!

Habt ihr den Basilikum frisch gekauft, ist er meist in einer durchsichtigen Folie zum Schutz eingepackt. Da der Basilikum darin nicht atmen kann und sich die Luft darin staut (was das gesunde Kraut gar nicht mag) sollte diese als erstes entfernt werden.

Bitte den Basilikum als erstes „Ausziehen“! Ja macht ihn bitte „oben herum frei“ und entfernt die hemmende Folie. Euer Basilikum möchte atmen und in frischer Luft stehen, atmen und einfach nur Pflanze sein.

Daher: Folie bitte als erstes entfernen; gebt dem Kraut Luft zum Leben und lasst es an der frischen Luft gesund weiter wachsen!

2. Tipp: Umtopfen

Häufig sind zwischen 10 und20 Stengel Basilikum in einen Topf gepflanzt. Dies ist zu eng! Die Wurzeln können sich nicht entfalten und die Blätter stehen sich selbst im Weg. Daher: Umtopfen! Worauf ist zu achten?

  • Maximal 5 Basilikumstengel in einem 10 cm Durchmesser-Topf
  • Daher kann ein gekauftes Basilikumtöpfchen in 2 bis 3 Töpfchen vereinzelt werden
  • Vorsichtig das Wurzelwerk trennen. Dies geht am Besten, wenn die Erde leicht feucht ist.
  • Der Basilikum sollte nur im Schatten, keinesfalls in der Sonne umgetopft werden.
  • Das Kraut kann in normale Blumenerde oder spezieller Kräutererde eingepflanzt werden.

3. Tipp: Auf den Standort kommt es an!

Basilikum im Topf wird industriell schnell groß gezogen und kommt aus einer geschützten Kultur im Gewächshaus. Daher sollte der Standort zu Hause für die Pflanze kein „Schock“ darstellen. Nach dem Kauf empfiehlt sich daher ein heller, teils sonniger und warmer Platz am Fensterbrett. Ein Südfenster mit prasselnder Hitze verbrennt die empfindlichen Blätter. Gewöhnt den Basilikum nach und nach an die Sonnenstrahlen, dann könnt ihr in später auch sonnig stellen.

4. Tipp: Pflegt den Basilikum richtig

Basilikum ist ein wenig heikel in der Pflege. Er sollte weder trocken, noch zu nass stehen. Ein kleiner Trick hilft, um das Königskraut optimal mit Wasser zu versorgen: stellt den Blumentopf täglich circa 20 Minuten täglich in einen Untersetzer, der mit Wasser gefüllt ist. Der Basilikum kann in dieser Zeit seinen Wasserbedarf stillen. Dies ist für die tägliche Wasserration ausreichend.

Selbst ausgepflanzter Basilikum

Selbst ausgepflanzter Basilikum ist robust und wesentlich haltbarer als gekaufter Basilikum.

5. Tipp: Streicheln & Pusten hilft!

Im Ernst: Es ist erwiesen, dass sanftes Streicheln und Anpusten der Blätter das Wachstum des Krauts fördert. Die einfache und schlüssige Begründung: Die Pflanzen werden in der Natur sachte vom Wind bewegt, was ein stabiles Wachstum bewirkt. Dieses sanfte Schaukeln können wir auch durch überstreichen und pusten ausgelösten. Also: Bitte den Basilikum streicheln und sanft anpusten!

6. Tipp: Ernte – nicht zupfen, sondern knipsen!

Der häufigste Fehler bei der Basilikumernte: die größten Blätter werden abgezupft. Dies schwächt den Basilikum jedoch und er verzweigt sich auch nicht gut. Wie geht es also richtig?

  • Die untersten Blätter, die die Blumenerde berühren, sollten zuerst gezupft werden. dadurch wird Fäulnis der Blätter verhindert.
  • Anschließend werden die Spitzen der Stengel abgezwickt. dadurch wachsen zahlreiche Seitentriebe, die ihr dann auch wiederum nachund nach kappen könnt. Dadurch verzweigt der Basilikum schön und wird buschig und füllig.

Schon gewusst?

  • Basilikum und Tomaten sind ein perfektes Paar! Pflanzt ihr beide nah zusammen, wachsen beide besser und halten Krankheiten und Ungeziefer voneinander fern.
  • Basilikum kann auch aus Samen selber gezogen werden. Dies ist zwar etwas Aufwand, jedoch ist der selbst gepflanzte Basilikum aromatischer und unempfindlicher als der industriell gezogene Basilikum.
  • Basilikum verwendet man am besten frisch. Getrocknet verliert er schnell an Aroma. Eine gute Alternative für die Aufbewahrung kann jedoch das Einfrieren sein: Hierfür püriert man Basilikumblätter mit etwas Olivenöl und füllt die Masse in Eiswürfelbehälter. Im Gefreirschrank halten  die kleinen Portionen circa 3 Monate.

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