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Analog Käse – Vorsicht falscher Käse

Lebensmittel

Analog Käse – Vorsicht falscher Käse

Analog Käse – Vorsicht falscher Käse!

Analog-Käse – sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, aber ist gar kein Käse, denn laut Inhaltsangabe wird Analog-Käse nicht aus Milch hergestellt, sondern besteht aus Eiweißpulver, Wasser, Pflanzenfett und Geschmacksverstärkern und wie auch schon bei Eis und Schinken werden für dieses Produkt oft minderwertige Bestandteile verwendet.

Analog Käse – Vorsicht falscher Käse!

Käse, der gar kein richtiger Käse ist

So ein Käse! Bestimmt der erste Gedanke vieler Verbraucher nach einem Blick auf die Inhaltsangabe der Verpackung mit dem Käse-Ersatz.

Analog-Käse: sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, aber ist gar kein Käse, denn laut Inhaltsangabe wird Analog-Käse nicht aus Milch hergestellt, sondern besteht aus Eiweißpulver, Wasser, Pflanzenfett und Geschmacksverstärkern und wie auch schon bei Eis und Schinken werden für dieses Produkt oft minderwertige Bestandteile verwendet.

Für die Fertiggericht-Industrie einfach nur ein Rechenexempel. Der nachgemachte Käse kostet ca. 40 Prozent weniger als echter Käse wie Emmentaler, Gouda oder Mozarella und eine Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr des Imitats besteht auch nicht. Also warum nicht? Solange der Verbraucher nichts bemerkt!

Aber Verbraucherzentralen warnen bereits vor so genanntem Analog-Käse.

Keine Kennzeichnung von Analog Käse

Echten Käse durch solche Imitate zu ersetzen, sei eine „Täuschung der Verbraucher“ stellt das Bundesverbraucherministerium fest und fordert eine eindeutige und gut sichtbare Kennzeichnung, dass es sich nicht um Käse handelt.

„Wo Käse drauf steht, muss auch welcher drin sein. Es darf weder durch Werbung irgendwelcher Art oder Aufmachung irgendwelcher Art behauptet oder der Eindruck erweckt werden, dass es sich um ein Milcherzeugnis handelt”, wird auf das Europäische Recht hingewiesen, welches in diesem Punkt klar geregelt ist.

Nach Schätzungen werden jährlich ca. 100.000 Tonnen Analog-Käse in Deutschland produziert, was inzwischen auch die Bauernverbände auf die Barrikaden bringt, da sich viele Landwirte um den Milchabsatz sorgen.

Selbst Milcheis ist nicht mehr aus Milch

Denn nicht nur für den Käse-Ersatz sondern auch beim Speiseeis wird ebenfalls oft auf Milch verzichtet, da Lebensmittelhersteller andere Grundstoffe einsetzen und somit werden mittlerweile etwa fünf Prozent aus der Gesamtproduktion der Milch nicht mehr benötigt.

Falscher Käse in Pizza, Brötchen und Fertiggerichten

„Des Einen Freud, des Anderen Leid!“ Dass viele Firmen, Bäckereien und Restaurants ihren Kunden den falschen Käse „unterjubeln“ freut Tierschützer, und Vegetarier, – die Fleisch und Fisch ablehnen -, gleichermaßen, denn der falsche Käse sei eine positive Verbesserung der Lebensumstände von Nutztieren, da weniger Tiere benötigt würden. Allerdings ist er keine Variante für Veganer, die alle tierischen Produkte ablehnen, denn der Analog-Käse enthält bekanntlich Eiweißpulver.

Verbraucher sollten sich im Klaren darüber sein, das beim Einkauf oder bei der Bestellung im Restaurant, immer dann, wenn das Wort „Käse” nicht auf der Verpackung oder Speisekarte auftaucht, sie wohl keinen echten Käse kaufen oder essen.

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